Lost Race Tracks – Oder wo früher Auto-Rennen stattfanden

Im Oldtimer-Revier schreibe ich über regelmäßig über Oldtimer und Youngtimer. Meistens ist das der Fall, wenn ich als Streckensprecher bei Rennen des historischen Motorsports oder als Moderator bei Oldtimer- oder Youngtimer-Veranstaltungen ein interessantes Fahrzeug „getroffen“ habe. Diesmal ist es etwas anders. Denn Karla und ich haben in der vergangenen Woche den Roadtrip #SilverRed2016 produziert. Dabei waren wir mit einem Mercedes AMG GT auf der Suche nach dem Mythos der Silberpfeile.

Circuit de Reims-Gueux, Sommer 2016

Die Boxen des Circuit de Reims-Gueux im Rückspiegel

Auf dieser Suche spielt Frankreich eine große Rolle!

Denn mit dem Erfolg in Le Mans sowie dem Formel-1-Debüt 1954 in Reims feierte Mercedes in unserem westlichen Nachbarland gleich zwei Erfolge, die beim Mythos Silberpfeil eine wichtige Rolle spielen. Dazu waren wir auch in Rouen und in Spa-Francorchamps. In Rouen trug die Formel 1 bis Ende der 1960er auf einer ziemlich hügeligen Landstraße den Großen Preis von Frankreich aus. Spa-Francorchamps gut zehn Jahre länger ein 14,1 Kilometer langes Vollgas-Abenteuer – ebenfalls auf einer normalen Landstraße.

Schriftzug in einer der Boxen des Circuit de Reims-Gueux

Schriftzug in einer der Boxen des Circuit de Reims-Gueux

Rouen und Reims sind heute Lost Race Tracks. In Spa wird mehr als die Hälfte der alten Strecke nicht mehr genutzt. Trotzdem ist es in allen drei Fällen möglich, den alten Streckenverlauf fast vollständig mit dem eigenen Auto unter die Räder zu nehmen. Heute sind diese Strecken Unfassbar, wo früher Autorennen gefahren wurden. Wenn man das mit den heutigen Anlagen vergleicht, dann ist das der Vergleich zwischen einem Hightech-Schiff und einer römischen Galeere. Mehr Bilder findet Ihr hinter den beiden Links, die ich in diesen Artikel eingefügt habe.

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