Es zeichnet sich ab, dass die Verhandlungen General Motors zum Verkauf seiner schwedischen Tochter Saab gescheitert sind. Damit scheint das Ende der Traditionsmarke eine beschlossene Sache. Nun steht wohl auch in diesem Fall die Abwicklung an.
Die großen europäischen Hersteller hatten von vornherein kein Interesse an der Marke aus Trollhättan. Nur automobile Leichtgewichte wie die Sportwagenhersteller Koenigsegg und Spyker Car träumten einige Wochen von der Übernahme. Doch realistisch betrachtet können sich diese Firmen die marode GM-Tochter, die seit 1989 stets Verluste eingefahren hat, gar nicht leisten. Jetzt wird die „Saab Automobile AB“, die 1947 als Pkw-Sparte der Teil der Svenska Aeroplan Aktiebolaget (woraus später „Saab“ als Akronym abgeleitet wurde) gegründet wurde, aufgelöst.
General Motors betont, dass die Abwicklung in verantwortlicher und geregelter Weise erfolgen soll. Man werde auch die Ersatzteilversorgung sicherstellen und für Garantieleistungen einstehen. Trotzdem werden die mehr als 4000 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. Denn die Produktion wird in Trollhättan wohl nicht mehr fortgesetzt werden.
Bereits Anfang der Woche verkaufte Saab die Rechte und die Technologie der Modellreihen 9-5 und 9-3 an den chinesischen Autokonzern BAIC. Der staatliche Konzern erwarb dabei auch Teile der Produktionsanlagen, die abgebaut und nach China verschifft werden sollen. Damit erhalten die Chinesen, die sich auch für eine Übernahme der General Motors Tochter Opel interessiert hatten, Zugriff auf Know-how und Technologien, um die eigenen Produkte aufzupolieren.
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Naja, die neuen Saab sind ja nicht so der Knaller. Da ist zu viel Opel drin. Aber zum Glück bringt das die Chinesen auch nicht weiter
General Motors hat den Laden völlig kaputt gemacht. Früher waren das echt schöne Autos. Heute hat ein Saab doch keine eigene Identität mehr und geht glatt als Opel durch.